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Pi-Pa-Pusteblume konservieren

Pi-Pa-Pusteblume konservieren


Pusteblumen sind irgendwie toll. Sie sehen so fluffig und weich aus. Wenn man sie pflückt, hat man aber nur eine sehr kurze Freude an diesen lustigen Gesellen: entweder die Samenschirm

chen fliegen weg oder der Stiel knickt irgendwann ein.

Wäre es da nicht schön, man könnte diese Fluffi-Blümchen konservieren?

In voller Samen-Pracht?

Geht nicht?

Geht doch!


Zunächst einmal benötigt ihr hierfür Löwenzahnblüten. Also keine wirklichen Blüten mehr - die gelben Blüten müssen verblüht sein aber die Samenschirmchen müssen noch "versteckt" sein! Wie das aussieht? Das könnt ihr hier auf dem Foto sehen. Nehmt am besten ein scharfes Messer mit und schneidet hiermit die Stängel vorsichtig ab.


Dann benötigt ihr entweder Schaschlik-Spieße oder Blumendraht. Da ich nur Mehrweg-Schaschlikspieße besitze, die unten gebogen sind, greife ich auf Blumendraht zurück. Ich habe den aufgewickelten Draht verwendet: vorsichtig abwickeln, damit der Draht so gerade wie möglich ist und keine kleinen "Knoten" bekommt.

Der Draht wird nun vorsichtig in die Stiele gesteckt - und dies bitte bis ganz nach oben zum Blütenkopf, sonst macht dieser sehr schnell schlapp und wir möchten doch vor Kraft strotzende Samen-Schirmchen-Köpfer, oder?

Da die Stiele der Löwenzahnblüten hohl und einen relativ großen Durchmesser haben, geht das ganz einfach.

Wenn ihr alle Blüten "aufgespießt" habt, dann am besten irgendwo aufstecken. Ich habe mich für eine alte Styroporplatte aus dem Keller entschieden. Ihr könnt die Blumen aber auch einzeln(!) in Flaschen oä. stecken. Einzeln, da die Köpfe ja aufgehen und sich nicht berühren sollten! 


Aufgespießt sieht das dann so aus.

 

Bitte beachtet:

manche Köpfe gehen nicht schön auf oder brauchen viel länger. Es gibt somit einige "Fails" - also Fehlversuche!

Falls ihr eine bestimmte Anzahl von Blüten benötigt, dann macht auf alle Fälle einfach ein paar mehr um auf der sicheren Seite zu sein!


Dann lasst das Wunder beginnen:

 

schon nach einer Stunde können einzelne Köpfe komplett aufgegangen sein! Man kann förmlich zuschauen - somit ist das auch für Kinder eine unglaubliche aufregende und tolle Geschichte.

Man kann die Pusteblume nun tatsächlich berühren und nichts passiert. Auch ein Windstoß kann ihnen nichts anhaben. Achtung: bei manchen Blüten machen sich dennoch ein paar Samenschirmchen selbständig. Aber längst nicht so sehr, wie im Normalzustand!


Ich habe die Blumen dann in kleine Fläschchen gesteckt . Unten etwas Sand hineingefüllt, damit die Blüten insgesamt etwas höher aus der Flasche herausragen.

 

Man kann die Blüten dann aber auch z.B. auf Holzbrettern (Holzscheibe) anbringen: ein Loch gebohrt und die Blüte inkl. Spieß/Draht unten darin verkleben.

Das ergibt eine wunderbare und ausgefallene Dekoration!

 

Viel Spaß beim Nachmachen!

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